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Als
Sub-Domains werden Domains bezeichnet, die unterhalb der
Second-Level-Ebene vergeben werden. So vergibt etwa JOYNIC gegen
Installation eines Werbebanners kostenlos Adressen im Format domainname.de.tt (für Trinidad / Tobago)..
So
hat etwa das Londoner Unternehmen Central
Nic Ltd. aus der Vermarktung von Sub-Domains unterhalb von .com ein eigenes Geschäftsmodell entwickelt:
über mehrere Jahre hinweg erwarb CentralNic Buchstabenkombinationen von ccTLDs unterhalb der generischen
Domain-Endung .com, also zum Beispiel .de.com. Insgesamt gehören CentralNic die Länderkürzel zahlreicher Staaten wie z.B. England (.uk.com), Saudi-Arabien (.sa.com), Russland (.ru.com),
Brasilien (.br.com) oder Ungarn (.hu.com). Auf Ebene der Third Level Domains können die User nun unte
diesen Endungen ihre Domain wählen.
Die
Vorteile: da es sich technisch gesehen um Subdomains unterhalb von .com handelt, gelten für eine
Registrierung keinerlei Beschränkungen. In erster Linie richten sich diese in aller Regel kostenlosen Angebote an
all jene, deren Wunschdomain schon vergeben ist, jedoch eine griffige, aussagekräftige und attraktive Adresse ben
ötigt wird. So kann eine solche Sub-Domain problemlos zur Weiterleitung auf andere, bereits bestehende Angebote
benutzt werden.
Allerdings gelten Third Level Domains allgemein als umständlich und fehleranfällig. Im
Domain-Handel spielen sie keine grosse Rolle. Zur Abrundung des eigenen Domain-Portfolios zum Schutz vor Cyberpiraten
aber, für die private Website sowie zur Suchmaschinenoptimierung sind sie jedoch gut geeignet.
(Quelle: domain-recht.de, Newsletter
#204)
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